KabelBW reimt sich ja schon fast auf Oh Je. Das mußte heute meine Mutter feststellen. Im April wurde sie Opfer eines KabelBW Vertrieblers, der ihr auf telefonischem Wege versuchte einen Vertrag zu verkaufen. Die gute Frau weiß ja was Ihr Sohnemann beruflich treibt und teilt dem Vertriebsmensch mit, dass dieser sich bitte am nächsten Tag erneut melden möge. Ich ihr natürlich für Ihre Bedürfnisse entsprechend günstigere Angebote vorgelegt.
Der Vertriebsmitarbeiter meldete sich seltsamerweise nicht mehr. Heute, einen knappen (wirklich knappen) Monat später, meldet sich KabelBW und beglückwünscht sie zur erfolgreichen Bestellung - welche Bestellung? Ah ja, wir erinnern uns ;-). Anscheinend arbeitet ein Vertriebsmitarbeiter (vielleicht sind es auch mehrere) nach der Methode: Anrufen > Teilnehmer nimmt Hörer und meldet sich = Bestellung schreiben und absenden > Kunde möchte Produkt nicht, bzw. möchte sich noch von Freunden und Bekannte beraten lassen = kein Problem, sagt der Vertriebler, denn die Bestellung ist bereits abgesendet und der “Kunde” obwohl er ja eigentlich keiner sein wollte, hat das Nachsehen.
Meine Mutter hatte sich bereits an KabelBW gewand, was mich allerdings nicht daran hinderte den Support *lach* zur Rede zu stellen. Ja, es waren externe Vertriebsmitarbeitet und nein, man könne intern nicht feststellen, welcher Vertriebler dies zu verantworten hat. Natürlich kann ein Widerspruch nicht auf mündlichem Wege erfolgen und man solle dies in schriftlicher Form einreichen. Wozu noch Vertriebsmitarbeiter einstellen, wenn man einfach das Adressbuch zur Hand nehmen kann und sich jeder darin befindlichen Person einen Vertragsabschluß zuweisen läßt.
Das Schlimme an der Geschichte ist - am Wochenende habe ich mir unterschiedlichen Angebote angeschaut, da ich einen Wechsel beabsichtige - heute wollte ich bestellen - bei KabelBW - OhJe, Ne Ne.
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Juni 25th, 2008 at 10:22
identischer vorfall mit der telekom vor kurzem. ich gleube die externen verticken was die vor die flinte bekommen…